Nasenkorrektur in Frankfurt

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Dr. Med. Julia Berkei – Ihre Spezialistin für Nasenoperationen

Dr. Julia Berkei eine der wenigen Plastischen Chirurginnen, die sich auf Nasen OP's spezialisiert hat. Die Nasenspezialistin hat ca. 6.500 Nasenkorrekturen durchgeführt und bietet in Ihrer Praxis mit dem ausgebildeten Team eine individuelles, auf die speziellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmtes Angebot zur Operation der Nase, der sog. Rhinoplastik. Sie hat ein spezielles Interesse daran, Patienten mit den unterschiedlichsten Nasenformen und Belüftungsstörungen zu einer natürlich schönen Nase zu verhelfen, die sich harmonisch den jeweiligen Gesichtsproportionen und dem Typ des Patienten anpasst. Die Rhinoplastik bzw. Septorhinoplastik ist ein allgemeiner Fachbegriff, der  Nasenoperationen  beschreibt. 

Ihre Vorteile bei Dr. Berkei: 

  • Überregional anerkannte Fachärztin für Plastisch-Ästhetische Chirurgie
  • Über 20 Jahre Erfahrung im Spektrum der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie, Spezialisierung für Ästhetische Chirurgie
  • Langes Beratungsgespräch mit 3D Computersimulation und individueller Analyse
  • Modernste und individuelle hochpräzise OP-Techniken mit Berücksichtigung der Natürlichkeit der Ergebnisse
  • Kompetente und liebevolle Betreuung durch geschultes Team

Was macht eine Nase schön?

Die Schönheit der Nase ist ein faszinierendes und kompliziertes Thema. Obwohl sie schwer zu definieren ist, sind einige Merkmale in jeder attraktiven Nase zu finden. Zum Beispiel sind alle schönen Nasen symmetrisch, vertikal ausgerichtet und genau zwischen den Augen zentriert. Andererseits sehen schöne Nase nicht alle gleich aus. Im Gegenteil, schöne Nasen kommen in einer Vielzahl unterschiedlicher Formen und Größen und keine zwei Nasen sind genau gleich. Hinzu kommt, nicht jede Nasenform, unabhängig davon wie attraktiv sie ist, passt zu jedem Gesicht. 

Also warum wirkt eine Nase, die fantastisch in einem Gesicht aussieht, unattraktiv in einem anderen? Die Antwort liegt in der Gesichtsharmonie. Damit eine Nase attraktiv aussieht, muss sie gefällig mit den umgebenden Gesichtsmerkmalen harmonisieren. Gesichtsharmonie wird erreicht, wenn die Nase zum Geschlecht, der Herkunft und der Knochenstruktur der umgebenden Gesichtsmerkmale passt. Eine gute Rhinoplastik verändern die bestehenden Nasenarchitektur in eine attraktivere Form, die mit den umgebenden Besonderheiten harmonisiert. Eine Veränderung, die nicht nur chirurgische Fähigkeiten erfordert, sondern auch künstlerische und das Verständnis der Gesichtsharmonie.

Da Menschen unterschiedlicher Herkunft oft Nasen mit ausgeprägten Merkmalen haben, erfordert die Rhinoplastik eine hoch-individualisierte Herangehensweise. Als Expertin für funktionelle und ästhetische Rhinoplastik hat Dr. Julia Berkei umfangreiche Erfahrungen mit einem vielfältigen Spektrum von Patienten. Mit ihrer besonderen Feinfühligkeit für die unterschiedlichen ästhetischen Anforderungen und Erfahrung mit Patienten angelsächsischer, afroamerikanischer, orientalischer, asiatischer und anderer nicht-kaukasischer Herkunft, kann Dr. Berkei helfen das Ergebnis der Nasenkorrektur zu erreichen, welches am schönsten mit den restlichen Gesichtsmerkmalen des Patienten harmoniert.

Was sind Gründe für die Nasenkorrektur?

1. Ästhetische Gründe

Höckernase, Breitnase oder Schweinchennase: der häufigste Grund für eine Nasenkorrektur sowie einer Nasenspitzenkorrektur ist ein ästhetischer Wunsch nach zum Beispiel einer kleineren und weniger auffälligeren Nase, die natürlich aussieht und individuell in das Gesicht des Patienten passt.

2. Schiefe Nasenscheidewand und Schnarch-Problem

Die Ursachen für eine Belüftungsstörung können vielfältig sein und sind meist auf anatomische Veränderungen zurückzuführen. Eine schiefe Nasenscheidewand, eine Fehlstellung der Nase, eine Verdickung am Septum oder zu dicke Nasenmuscheln können zu einer beeinträchtigten Belüftung führen und so eine behinderte Nasenatmung zur Folge haben. Es gilt zu unterscheiden zwischen den Verengungen der Luftwege durch eine Verdickung der Schleimhäute wie z. B. bei einem Schnupfen oder einer Allergie und den anatomischen Veränderungen an Knorpel und Knochen wie z. B. bei einem schiefen Nasenseptum, einer Septumleiste oder vergrößerten Nasenmuscheln.

Obwohl eine rein kosmetische Nasenkorrektur oder eine rein funktionelle Rhinoplastik separate Verfahren darstellen, gibt es auch Patienten, die sowohl eine funktionelle als auch eine kosmetische Verbesserung anstreben.

3. Mundatmung nachts und andere Belüftungsstörungen

Symptome einer funktionellen Atemwegsbehinderung beinhalten eine verstopfte Nase, Mundatmung (vor allem nachts), einen trockenen Mund oder eine reduzierte Geruchswahrnehmung. Sekundäre Nebenwirkungen einer chronischen Nasenverstopfung können Nasenbluten und wiederkehrende Nasennebenhöhlen-Infektionen sein. Durch einen erhöhten Druck in den nicht ablaufenden Nasennebenhöhlen entstehen Kopfschmerzen, Störungen im Druckausgleich zwischen Ohr und Nase (Eustachi`sche Röhre) oder auch Schlafstörungen. Werden diese Symptome nicht behandelt, können sie eventuell dazu führen, dass ernstzunehmende, chronische Belüftungsstörungen inklusive Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, Schlafapnoe-Syndrom und sogar Herzerkrankungen begünstigt werden.

4. Unzufriedenheit nach Vor-Operation

Immer häufiger besuchen uns Patienten, die anderswo voroperiert wurden und unzufrieden mit dem Ergebnis der ersten Nasen-OP sind. Diese Patienten beklagen hierbei häufig Asymmetrien, eine zu große oder abgesunkene Nasenspitze, ungleiche Nasenflügel, Dellen am Nasenrücken oder eine schlechte Nasenatmung. Die Lösung dieser Problematiken bietet eine sogenannte Revisions-Rhinoplastik (auch Nasennachkorrektur, Sekundäre Rhinoplastik). (LINK ZUR REVISIONSRHINOPLASTIK)

5. Veränderung der Nasenform oder Belüftungsstörungen nach einem Unfall

Durch einen Unfall, beispielsweise ein Anpralltrauma beim Fußball oder einen Schlag beim Boxen, kann sich die Form der Nase verändern. Meist kommt es zu einer sog. Deviation, also Schiefstellung nach links oder rechts. Dadurch kann es wiederum zu Belüftungsstörungen kommen. Dr. Berkei hat bereits eine Vielzahl an Nasenkorrekturen bei Sportlern durchgeführt, welche sich mit ebendieser Problematik vorstellten. 

Sie sollten als Voraussetzung für eine Nasenkorrektur gesund sein, das Wachstum des Gesichtsskeletts sollte abgeschlossen sein (i.d.R. Mindestalter von 16 Jahren bei medizinischen Gründen, Mindestalter von 18 Jahren bei ästhetischen Wünschen).  

Ihr persönliches Beratungsgespräch

Aufgrund der Individualität des Aufbaus der Nase und der Komplexität des Eingriffes findet vor jeder Operation ein Beratungsgespräch mit Dr. Berkei statt. In diesem wird eine Untersuchung des Naseninneren und -äußeren durchgeführt, Vorher-Nachher-Fotos von operierten Patienten gezeigt und die Abläufe und zu erwartenden Kosten angeführt. Unsere Beratung ist vielschichtig. Darauf legen wir besonderen Wert. Angefangen beim ersten Telefonat bis zum Beratungsgespräch in der Praxis, wir haben das Prinzip der maximalen Aufklärung. Wenn Sie zur Erstberatung in unsere Praxis kommen, dann füllen Sie zunächst einen Fragebogen zu allgemeinen Gesundheitsfragen aus. Aufgrund dessen können wir uns ein erstes Bild zu Ihrem Gesundheitszustand und ihren Wünschen machen. Für die Computersimulation (bei Nasenkorrekturen) und die Beurteilung zur späteren OP-Planung der gewünschten Veränderungen fertigen wir zahlreiche Standardaufnahmen an. So können wir Ihnen, nach dem Ende der Behandlung und der darauffolgenden Kontrollen den Unterschied genauestens aufzeigen. Frau Dr. Berkei wird sich zunächst Ihre Wünsche und Fragen anhören, Sie ausführlich untersuchen daraufhin fachmännisch beraten und Ihnen ehrlich sagen, ob die Vorstellung möglich und umsetzbar ist. 

Die Bedeutung der Hautdicke bei einer Rhinoplastik

Die Form der Nase ist zum größten Teil abhängig von der Form und Struktur des zugrundeliegenden Nasenskeletts. Demzufolge ist die ästhetische Rhinoplastik im Wesentlichen auf die Formung der zugrundeliegenden Knochen- und Knorpelstrukturen ausgerichtet. Die Haut mit dem Bindegewebs- und Fettmantel legt sich über das vom Chirurgen beeinflussbare Grundskelett der Nase. Da der Hautmantel eine unterschiedliche Dicke aufweist und die Zone der Nasenspitze mehr beeinflusst als den Nasenrücken, hängt das Endresultat einer Nasenoperation von dem Zusammenspiel von Hautdicke und knöchern-knorpeligen Grundlage ab. Da man am Nasenrücken selbst keine sichtbaren Narben setzen will, ist das Ausmaß der Veränderung des Hautmantels sehr limitiert.

Der vom Chirurgen nur geringfügig beeinflussbare Faktor für das Ausmaß der Veränderung der Nase ist die Hautdicke. Extreme wie eine sehr dünne oder sehr dicke Haut ziehen unterschiedliche operative Schritte bei einer Nasenkorrektur nach sich.

Der Einfluss dünner Haut auf das Ergebnis einer  Rhinoplastik

Bei Patienten mit ultradünner Haut heilen die Narben oft sehr gut ab und eine Schwellung des OP Gebietes ist eher minimal. Allerdings hat dünne Haut nur wenig  Camouflage-Potential um das darunterliegende Nasenskelett zu bedecken. Selbst kleinste Unebenheiten am Nasenrücken werden sichtbar. Deshalb ist es die größte Herausforderung bei Patienten mit ultradünner Haut extrem präzise zu operieren und einen glatten Nasenrücken zu hinterlassen. Alternativ können auch Transplantate eingesetzt  (Faszie, Dermis, Knorpel)  oder eingespritzt werden, um die Hautdicke zu verstärken.

Dicke Haut: eine Herausforderung in der Rhinoplastik

Extrem dicke Haut bedeckt  das Nasenskelett im Bereich des Nasenrückens sehr gut, ist leider aber ein limitierender Faktor bei einem Wunsch nach einer kleinen Nase, insbesondere einer kleinen Nasenspitze. Die Patienten leiden oft unter einer großen Nasenspitze und breiten, dicken Nasenflügeln. Die dicke Haut  der ebenfalls vergrößerten Nasenspitze wird oft als zu grob in Relation zu den Gesichtsproportionen empfunden.

Nicht immer ist die dicke Haut Ursache für eine dicke Nasenspitze (sog. boxy tip) - ein relativ groß entwickelter Flügelknorpel kann die Nasenspitze bei dünner Haut ebenfalls groß aussehen lassen. Extrem dicke Haut ist eine Herausforderung für den Chirurgen. Sie verhält sich fest und bildet einen Widerstand, wenn es um die erwünschte Formung kleinerer Nasenflügel oder einer definierten Nasenspitze geht. Chirurgische Techniken, die die Knorpel der Nasenspitze stark schwächen, um eine kleinere Nasenspitze zu erzielen, resultieren eher in einer plumpen, zusammengedrückt wirkenden Nasenspitze, da der Support fehlt. In diesem Falle ist eine strukturelle Stabilisierung der Nase und das Erzielen einer formschönen, aber nicht ganz kleinen Nase empfehlenswert.

Das Ausdünnen, d.h. Entfernen von Fett und Bindegewebe unter der Haut insbesondere der Nasenspitze ist nicht ohne Risiko. Wenn isoliert die Haut abgehoben und ausgedünnt wird, ist ein stärkeres Ausdünnen möglich, als wenn der gesamte Hautmantel auch am Nasenrücken wie bei einer Höckerabtragung abgehoben werden muss. Limitierender Faktor ist die Blutgefäßversorgung der Nasenpitze. Das dicht unter der Dermis liegende Netz an versorgenden Blutgefäßen darf beim Ausdünnen nicht zu stark geschädigt werden. Eine resultierende Durchblutungsstörung der Nasenspitze wäre ein Desaster. Deswegen legt Dr. Berkei größten Wert auf ein sehr vorsichtiges Ausdünnen der Haut während der OP. 

Dicke Haut neigt zu wesentlich längeren Schwellungen der Nase sowie zu einer stärkeren Narbenbildung insbesondere unter der Nasenspitze. Bei fast allen Patienten mit dicker Haut hält die Schwellung 24-36 Monate an. Der gesamte Effekt der Nasenoperation kann erst nach diesem Zeitraum beurteilt werden. In bestimmten Fällen kann man bereits einige Wochen nach der Operation Steroide in das verdickte Gewebe unter der  Nasenspitze spritzen, um die Bildung von kräftigen Narben zu verhindern bzw. eine stärkere Bindegewebsreaktion wieder abzubauen. 

Woran erkennt man dicke Haut?

Dicke Haut an der Nase erkennt man an verschiedenen Faktoren, sie hat:

  • grobe Poren
  • viele Talgdrüsen
  • die kräftigen Nasenflügel bestehen im äußeren Drittel nur aus Haut und Bindegewebe
  • ein verbreiterter, kräftiger äußerer Nasenflügel weist auf dicke Haut hin
  • beim Abtasten der Nasenspitze erkennt man ebenfalls an der Dicke der Haut, die man zwischen zwei Fingern zusammenpressen kann, ob die Haut dünn oder dick ist. 

Faustregel für den Abschwellungsprozess:

Ob dünne oder dicke Haut- beide Extreme haben Vor - und Nachteile:

  • Dünne Haut: kurzer Abschwellprozess, wenig Camouflage
  • Dicke Haut: langer Abschwellprozess, bessere Camouflage

Bis zur Sichtbarkeit  des Endergebnisses nach einer Nasenoperation, d.h. bis zum Abbau der Schwellungen dauert es in der Regel bei:

  • dünne Haut: rund 1 Jahr
  • mitteldicke Haut: rund 2 Jahre
  • dicke Haut: rund 3 Jahre

Bei dieser Aussage sind viele Patienten erschrocken. Es ist unabdingbar, dass Sie vor einer Operation diese Fakten kennen, um sich darauf einzustellen, dass eine ästhetische Nasenkorrektur eine Operation darstellt, die - wenn im Regelfall nur einmal durchgeführt - zu einer lebenslangen Veränderung in Ihrem Gesicht führt. Insofern lohnt sich das Warten.

Zur Beruhigung erkläre ich meinen Patienten, dass sie in der Regel nach drei - bis vier Wochen schon eine kleinere, formschönere Nase als vorher haben. Beim Rest der Schwellung handelt es sich meist um 1-3 mm, die unserer Umwelt nur in seltenen Fällen auffallen.

Die 3 D Computersimulation – Ihre Wünsche auf einen Blick!

Während jeder Beratung fertigen wir Aufnahmen Ihrer Nase an, um hieran eine Computersimulation der Nase durchführen zu können. Nach einer Untersuchung der inneren Anatomie der Nase, der Belüftung und nach Abtasten des Nasenskeletts und des Hautmantels, kann eine Simulation der Nase nach der OP von Vorne und der Seite angefertigt werden. 

Mithilfe der Computersimulation kann die Nase den Wünschen entsprechend verändert werden, jedoch ist zu bedenken, dass nicht alle Anteile der Nase beliebig verändert werden können. Die Dicke der Haut, eine sehr schiefe Nasenscheidewand, enge innere Nasenklappen oder vernarbtes Gewebe sind limitierende Faktoren bei einer Nasen-OP und müssen bei einer solchen Simulation mit einbezogen werden. Die Simulation dient uns als Kommunikationsmittel und gibt bei adäquater Anwendung dem Patienten ein besseres Verständnis für die chirurgisch erreichbaren Möglichkeiten einer Nasen-OP. Für weitere Infos besuchen Sie die Seite 3 D Computersimulation

Vorher-Nachher-Fotos von Nasenkorrekturen

Vorher-Nachher-Fotos von Nasen-OPs sind ein tolles Werkzeug, um Patienten vor dem Eingriff die Möglichkeiten der Plastischen Chirurgie aufzuzeigen und um das Ergebnis nach der Operation zu beurteilen. Das öffentliche Darstellen von Vorher-Nachher-Fotos ist in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie in Deutschland laut Gesetz leider verboten. Der Gesetzgeber hat zum 01.08.2005 die Gesetze dahingehend geändert, dass nach dem Deutschen Heilmittelgesetzes keine sogenannten Vorher- und Nachher-Darstellungen von ästhetischen und plastischen Eingriffen öffentlich und zu Werbezwecken gezeigt werden dürfen.

Anatomie der Nase für ein besseres Verständnis 

Stabilität

Die Anatomie der Nase und die daraus resultierenden statischen Pfeiler wurden in den letzten 20 Jahren intensiver analysiert und stärker bei der Operationsplanung berücksichtigt.

Die Stabilität des knöchernen Rahmens wird durch drei Pfeiler gewährleistet:

  1. seitlich durch die beiden Nasenknochen (nasal bones)
  2. in der Mitte durch die knorpelige- knöcherne Nasenscheidewand (nasal septum)

Die Nasenspitze wird durch knorpelige Pfeiler stabilisiert:

  1. der Dreiecksknorpel (upper lateral cartilage) stellt den Übergang zwischen dem knöchernen Nasenrücken und der knorpeligen Nasenspitze dar
  2. der Flügelknorpel gibt mit seinem mittleren Schenkel (medialer Flügelknorpelschenkel, medial crus) und seinem seitlichen Schenkel (ateral crus) Form für die Nasenflügel  und Stabilität für die Nasenspitze.
  3. Glabella Winkel
  4. Nasenknochen
  5. Oberer seitlicher Knorpel
  6. Flügelknorpel
  7. Columella
  8. Nasenlöcher

DVT oder CT

Mit einem DVT (digitale Volumentomographie, auch: Cone Beam Computer Tomographie CBTC genannt) kann eine bildgebende Diagnostik der die innere Anatomie der Nase erfolgen. Gegenüber der CT-Bildgebung erhält man hier eine wesentlich höhere Bildauflösung bei verringerter Strahlung.

Zur Planung funktioneller Septorhinoplastiken ist die Beurteilung der Nasenscheidewand (Septum), der Nasenmuscheln (Conchae) und der komplexen Strukturen der Nasennebenhöhlen Voraussetzung.

Chirurgische Behandlung der inneren Nasenwege:

In weniger komplizierten Fällen beinhaltet die funktionelle Nasenchirurgie die chirurgische Behandlung der inneren Nasenwege ohne Veränderung der äußeren Nase. Es kann zur Verbesserung der Belüftung aber auch nötig sein, die äußere Form zu verändern, um z. B. ein schiefes Nasenseptum gerade zu stellen, eine verengte innere Nasenklappe zu öffnen und Spreader grafts an der Seite der Nasenscheidewand auf Höhe des Nasenrückens einzusetzen. Diese Operationen umfassen die Septorhinoplastik (Nasenscheidewandbegradigung), Muschelkaustik (Schwellkörperverkleinerung) und ggf. eine Entfernung der Nasenpolypen.

Bei der Nasenscheidewandbegradigung ist die, das rechte und linke Nasenloch teilende Wand verkrümmt, schief, bogenförmig oder verdreht, was zu einer Blockierung eines oder beider Atemwege führen kann (allgemein bekannt als schiefes Septum oder schiefe Nasenscheidewand). Die Septoplastik verwendet eine Vielzahl chirurgischer Techniken, um die Septumwand zu begradigen und die Atemwege zu befreien.

Welche Technik angewendet wird, entscheidet die Ursache der Schiefstellung:

Prinzipiell können diese Formen der Schiefnase unterschieden werden:

Knorpelige Schiefnase:

Entscheidend ist die Begradigung des knorpeligen Anteils des Nasenseptums. Ggf. müssen die Dreiecksknorpel abgelöst und damit Verziehungen beseitigt werden. Spreader grafts (kleine Knorpelschienen zur Öffnung der inneren Nasenklappe) und Positionsnähte sind meist Teil der Neupositionierung. Eine Fixation des zur Seite abgewichenen Nasenseptums in der Spina nasalis (Knochenvorsprung an der Basis der Nasenlöcher) kann nötig sein.

Knöcherne Schiefnase:

Es findet sich eine Asymmetrie der knöchernen Nasenpyramide. In diesem Falle müssen die Osteotomien, die Durchtrennungen der knöchernen Wände ggf. asymmetrisch erfolgen. Eine Abtragung eines Höckers zur Öffnung des Nasendaches kann erforderlich sein, um eine Neupositionierung der Nasenachse zu erzielen.

C- oder S-förmige Deviation:

Hier muss entschieden werden, ob eine knöchern- knorplige Achsenkorrektur durchgeführt wird, oder ob eine Begradigung durch Augmentation (Aufbau) der konkaven Seite mit Septum- oder Ohrknorpel erfolgen soll.

Pseudoschiefnase:

Die Pseudoschiefnase ist keine Fehlstellung der Nasenachse sondern es entsteht der Eindruck einer Fehlstellung durch unterschiedliche eye brow lines. Hier gilt es, Gesichtsasymmetrien (Augenbrauenposition, Augachsen, Wangenknochen, Ober- und Unterkieferfehlstellungen) genau zu analysieren und mit der Patientin/dem Patienten Zielstellungen und operative Möglichkeiten genau zu besprechen.

Muschelkaustik – Verkleinerung vergrößerter Nasenmuscheln:

Vergrößerte Nasenmuscheln, bekannt als Muschelhypertrophie, sind ein weiterer häufiger Grund für eine Belüftungsstörung, vor allem bei Patienten mit einer seit langem bestehenden Allergie. Nasenmuscheln – das sind mit einer Schleimhaut überzogene Knochenlamellen, welche die Oberfläche der Nasenhöhle vergrößern. Sie befinden sich an der äußeren Wand jedes Nasenlochs, wo jeweils 3 Muscheln (obere, mittlere und untere Muschel) übereinanderliegen, wobei die untere Nasenmuschel meist am größten ist. Die obere Muschel ist normalerweise sehr klein und selten der Grund für eine symptomatische Atemwegstörung. Jedoch können sich bei manchen Patienten in der mittleren Muschel langsam innere Lufttaschen bilden, die zu symptomatischen Atemwegsbehinderungen führen können - diese Fehlbildung ist bekannt als Concha bullosa. Allerdings ist die Vergrößerung der unteren Muschel, auf Grund Ihrer Größe und natürlichen Fähigkeit auf Umwelteinflüsse mit Wachstum zu antworten, bei weitem der häufigste Grund für Nasenatemwegsblockaden. Da Muscheln die Funktion zur Befeuchtung, Anwärmung und Filterung der eingeatmeten Luft haben, ist es selten klug das gesamte Muschelgewebe zu entfernen. Dennoch, wenn das Muschelgewebe zu groß wird und zu funktionalen Atemwegsstörungen führt, ist eine partielle Verkleinerung der Muscheln angezeigt. Dies ist ein zielgerichteter chirurgischer Eingriff, der die Nasenbelüftung deutlich verbessern kann. Die Genesung ist generell schnell und schmerzlos, aber das Risiko einer Nachblutung ist für einige Wochen bis zur vollständigen Abheilung der Nasenschleimhäute erhöht.

Bei Allergikern ist allerdings bekannt, dass sich die Schleimhaut in der Regel nach einem Zeitraum von 1-2 Jahren erholen kann und z.B. ein erneutes Veröden der Schleimhaut der Nasenmuscheln nötig ist. 

Die Op-Technik

Welche Op-Technik ist besser: die geschlossene oder offene Technik der Nasenkorrektur?

Diese Fachbegriffe beziehen sich auf den, im Rahmen einer Nasenkorrektur durchgeführten, kleinen Schnitt unter der Nasenspitze bzw. den Verzicht darauf. Diese beiden möglichen OP-Techniken haben jeweils Vor- und Nachteile. Im folgenden Text klären wir Sie über diese auf.

1. Geschlossene Technik:

Bei dieser Technik der Nasenkorrektur werden die Schnitte lediglich unter den Nasenflügeln im Naseninneren gesetzt. Die gesamte Operation findet in einem schmalen Tunnel statt. Eine Verkleinerung der rechten und linken Seite der Nase erfolgt nacheinander durch den jeweiligen rechten und linken Tunnel. Damit ist eine Vergleichbarkeit der Symmetrie der zurechtgeschnittenen Knorpel nicht durch direkte Sicht gegeben. Der Chirurg schätzt die endgültige Nasenform durch Abtasten von Nasenrücken und Nasenspitze ein. Diese sind aber durch die Operation schon geschwollen und feinste Asymmetrien sind daher nicht sicht- oder tastbar. 

2. Offene Technik:

Der einzige und wesentliche Unterschied zwischen der geschlossenen und offenen Technik besteht in einem ca. 6 mm langen zusätzlichen Schnitt am schmalsten Teil des Nasenstegs. Durch diese Maßnahme kann die gesamte Haut an Nasenspitze und Nasenrücken vorsichtig hochgeschoben werden. Somit ist eine komplette Sicht auf die gesamten Knorpel und den knorpelig-knöchernen Nasenrücken möglich, das ist ein enormer Vorteil! Da es ein häufiges Problem der geschlossenen Technik ist, dass  bei der Nasenkorrektur spätestens nach zwei bis drei Jahren wenn die Nase abgeschwollen ist auch kleinste Hubbel oder Asymmetrien sichtbar werden, versucht man diesem Problem mit der offenen Technik zu vermeiden.

Durch die offene Technik der Rhinoplastik kann der Nasenrücken unter Sicht abgeschliffen bzw. verkleinert werden. Die sogenannten spreader grafts - kleinste Knorpelschienen aus der Nasenscheidewand zur Begradigung des Nasenrückens bzw. zur funktionellen Besserung der Belüftung der Nase - können fixiert werden. Die häufig vorhandenen Nasenspitzenasymmetrien können unter Sicht korrigiert und tip shields, septal extension grafts, columella struts zur Nasenspitzenstabilisierung und Nasenformung aufgenäht werden. 

Die offene und geschlossene Nasen-OP-Techniken im direkten Vergleich:

Die Vorteile der offenen Technik sind sowohl die verbesserte Veranschaulichung der  Knorpel- /Knochenstruktur, als auch die präzisere Naht- und Transplantatsetzung, die oft an der Nasenspitze nötig ist. Der Nachteil ist die etwas vermehrte Schwellung der Nasenspitze nach der Op, die länger anhalten kann. Die “geschlossene“ Technik verursacht weniger Schwellung, aber durch die verringerte Freilegung der Nasenspitze, begrenzt diese Technik den Chirurgen massiv in seiner Handlungsfähigkeit und Genauigkeit. In vielen Fällen erlaubt also dieser kleine zusätzliche Schnitt am Nasensteg eine bessere Darstellung des OP-Gebietes und führt zu einem besseren Ergebnis nach der Nasen-Op.  Die Meinungen unter den Plastischen Chirurgen unterscheiden sich in dieser Hinsicht jedoch stark.  Im Jahr 2014 fand diesbezüglich ein Kongress in Italien statt, auf welchem die Meinung der Anhänger der offenen vs. der Verfechter der geschlossenen Technik kontrovers stark diskutiert wurde. Einen Konsens gab es dabei nicht. Dr. Berkei bevorzugt die offene Technik.

Sichtbarkeit der Narbe nach der Korrektur:

Viele Patienten fragen mich in den Beratungsgesprächen, ob die Narbe später sichtbar ist oder einen Einfluss auf die Nasenform hat. Die kleine Narbe am Nasensteg während des Eingriffes ist aus meiner Erfahrung nach ein bis vier Monaten bei 80 % der operierten Patienten nicht mehr sichtbar. In ca. 15 % hält die Rötung innerhalb der feinen Narbe bis zu ca. 6 Monaten an. Nur ca. 3 % der Fälle erhalten eine kleine Korrektur nach einem Jahr  mittels Co2-Fraxel- Laser. 

Vorteile der offenen Technik auf einen Blick:

  • der Nasenrücken kann unter Sicht begradigt werden.
  • kleinste Knorpelschienen aus der Nasenscheidewand können zur Begradigung des Nasenrückens zur funktionellen Besserung der Belüftung der Nase fixiert werden.
  • Asymmetrien der Nasenspitze können unter Sicht korrigiert werden.
  • Stabilisatoren und Knorpelteile zur Formung der Nase können aufgenäht werden.

Was muss ich vor einer Nasenoperation beachten

Sechs Wochen vor der Nasenkorrektur findet ein OP-Vorgespräch in unserer Praxis in Frankfurt statt. In diesem Gespräch wird Ihnen unser medizinisches Personal erklären, wie Sie sich unmittelbar vor und nach der Nasenoperation verhalten sollten, um einen reibungslosen Ablauf des Eingriffes zu ermöglichen. Sie werden erneut über alle Risiken und Komplikationen einer Nasen-OP aufgeklärt und erhalten bereits die Termine für die ersten Kontrollen nach der Operation. Sie erhalten ebenfalls Rezepte mit Medikamenten, die Sie nach der Nasen-OP zu sich nehmen müssen und eine Notfallnummer, unter der Sie uns 24 Stunden am Tag erreichen können. Abschließend wird dann das OP-Honorar bar oder mit Karte gezahlt. Der nächste Termin ist dann der Eingriff in der Klinik in Frankfurt.

Vor jeder ästhetischen oder funktionellen Nasenkorrektur benötigen wir aktuelle Blutwerte und ein EKG von Ihnen, um die Operationsfähigkeit beurteilen zu können. Sie bringen die Befunde zum OP-Vorgespräch mit. Die Werte sollten nicht älter als acht Wochen sein. Vor jeder Nasenoperation muss zudem eine sogenannte Rhinomanometrie durchgeführt werden. Bei dieser Untersuchung wird überprüft, inwieweit der Luftdurchfluss durch die Nase eingeschränkt ist. Die Untersuchung lassen Sie von dem Hals-Nasen-Ohrenarzt Ihrer Wahl durchführen. Sollten Sie hierfür Empfehlungen benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Falls Sie bereits eine Rhinomanometrie haben, die nicht älter als ein Jahr ist, bringen Sie diese gerne mit zum Beratungsgespräch. Die Erkenntnisse dieser Untersuchung helfen uns bei der Planung der Nasen-OP.

Ablauf des Eingriffes in der Klinik

- Persönliches Gespräch zum Abbau von Unsicherheiten: 

Vor der Nasenkorrektur steigt bei vielen Patienten die Vorfreude, aber auch die Anspannung. Aus diesem Grund besucht Frau Dr. Berkei Sie eine halbe Stunde vor der Nasen-OP im Patientenzimmer, beantwortet noch offene Fragen, erklärt erneut den Ablauf und hört sich ein letztes Mal die individuellen Wünsche an. Gern können Sie zudem noch Fotos Ihrer Traumnasen mitbringen, die wir neben Ihre Simulation im OP Saal aufhängen.

- Aufklärung durch die Kollegen der Anästhesie:

Am Tag der Nasen-OP wird Sie ein Team der Klinik empfangen und auf Ihr Zimmer begleiten. Dort wird der Anästhesist ein Narkosevorgespräch mit Ihnen führen. Zum OP-Vorgespräch  erhalten Sie einen Fragebogen mit Informationen zum Anästhesieverfahren. Die Fragen sollten bereits vor dem Gespräch sorgfältig ausgefüllt werden, damit sich der Anästhesist einen Überblick über Ihren aktuellen Gesundheitszustand machen kann.

- Ihre Op:

Nach diesem Gespräch werden Sie vom Team der Klinik abgeholt und in den Operationssaal gefahren. Die Operation der Nase dauert in der Regel rund zwei bis drei Stunden. Sie schlafen ein und werden ab diesem Moment über die gesamte Operation hinweg ständig vom Anästhesisten überwacht.

- Nach der Nasenoperation: 

Ist die Operation beendet, wird die Zufuhr des Narkosemittels gestoppt. Sie wachen nach wenigen Minuten auf und werden zum Ausruhen in den Aufwachraum gebracht. In der Regel sind unsere Patienten hierbei schmerzfrei und können nach eine ca. einstündigen Überwachungsphase im Aufwachraum auf die Station gebracht werden. Am Folgetag erfolgt die Visite zwischen 7 und 8 Uhr. Die Entlassung folgt in diesem Fall am nächsten Morgen nach einer Visite durch medizinisches Personal der Praxis, Abholung durch die Angehörigen erfolgt um 9 Uhr. Nach besonders schweren Eingriffen, wie beispielsweise einer Revisionsrhinoplastik mit Verwendung von Ohrknorpel, müssen die Patienten weiter betreut werden.

Individuelle und gründliche Nachbehandlung

Die Nachbehandlung findet in unserer Praxis in den ersten vier Wochen nach der Operation sehr engmaschig statt. Wir sind rund um die Uhr für unsere Patienten unter unserer Notfallnummer zu erreichen. Ihre Sicherheit und Ihre Gesundheit ist unsere Priorität. 

„Ich habe in den ganzen Jahren meiner chirurgischen Tätigkeit gelernt, dass die Operation zwar ein wesentlicher Schritt zum Erfolg und zur gewünschten Veränderung ist, aber dass die korrekte und engmaschige Nachbehandlung mit Kontrollen des Heilungsverlaufes mindestens genauso wichtig ist, um das gewünschte Ergebnis sicherzustellen.“ Dr. med. J. Berkei

Das Praxisteam ist an einer stetigen Verbesserung der Versorgung unserer Patienten interessiert. Der Mensch steht hier im Mittelpunkt. Freundlichkeit, Engagement und Empathie prägen unsere individuelle Arzt-Patienten-Beziehung.

Körperliche Aktivität nach der Nasen-Op: 

Halten Sie die ersten drei Wochen nach der Operation Ruhe und verzichten Sie auf jegliche anstrengenden körperlichen Aktivitäten, wie beispielsweise Sport, Haus- oder Gartenarbeit. Wir empfehlen Ihnen, die erste Woche im Bett zu verbringen. Vermeiden Sie in dieser Zeit extreme Gesichtsbewegungen wie Lachen und das Schneiden von Grimassen. Hierdurch würde es zu Spannungen an den Wundrändern kommen, welche ungünstig für die Heilung sind. Bitte verzichten Sie aus dem gleichen Grund ebenfalls auf lange Gespräche und gesellschaftliche Aktivität. In der zweiten Woche nach der Nasen-OP empfehlen wir Ihnen, sich auf dem Sofa zu schonen. In der dritten Woche nach der Nasenkorrektur empfehlen wir Ihnen, langsam Ihren Alltag – ohne Sport und Arbeit – wieder aufzunehmen. Ab der vierten Woche können Sie wieder ganz normal am Alltag teilnehmen. Sportliche Aktivitäten, das Tragen von Brillen, Sonnenbaden und Saunagänge, sowie Fliegen in den Urlaub bitte erst nach zwei Monaten und Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.

Entfernung der Silikonröhrchen nach der Nasen-Op:

Während der Operation legt Frau Dr. Berkei sogenannte Doyle Splints in die Nase ein. Das sind Silikonröhrchen mit integriertem Atemkanal, die zum einen die Nasenscheidewand schienen und die Schleimhäute schützen und zum anderen den Vorteil haben, dass der Patient bereits unmittelbar nach der Nasenkorrektur Luft durch die Nase bekommt. Damit dieser Atemkanal frei bleibt, saugen wir diesen in den Kontrollen frei. Doyle Splints sind keine Tamponaden. Sie verbleiben rund eine Woche nach der Nasen-OP in der Nase und werden dann schmerzlos entfernt.

Entfernung der Fäden nach der Nasenkorrektur:

Die Fäden im Naseninneren lösen sich innerhalb weniger Wochen von selbst auf, sie müssen

also nicht gezogen werden. Die Fäden des Hautschnittes, also die am Nasensteg, werden nach ca. 14 Tagen gezogen. Das Ziehen der Fäden ist schmerzarm und wird im Rahmen einer Kontrolle in unserer Praxis in Frankfurt durchgeführt.

Entfernung der Schiene nach der Nasenkorrektur:

Am Ende der Operation wird die Nase mittels Thermoplastschiene abgedeckt. Diese Schiene dient dem Schutz der Nase und geht von der Nasenspitze bis zum oberen Ende des Nasenrückens. In einigen Fällen lockert sich diese Schiene innerhalb der ersten Woche, das ist bedingt durch den Abschwellprozess der Nase. Bitte entfernen Sie die Schiene nicht eigenständig. Am 14. Tag nach der Nasen-Operation wird die Schiene schmerzfrei und endgültig entfernt. In einigen Fällen tapen wir die Nase danach erneut für eine Woche, um Schwellungen zu minimieren.

Der Abschwellungsprozess:

Der Abschwellungsprozess ist zum größten Teil abhängig vom Hautmantel des Patienten. In der Regel sind 80 % der Schwellungen innerhalb der ersten zwei Monate nach der OP der Nase abgeklungen. Die restlichen 20 % halten sich hartnäckig in der Haut. Aus diesem Grund schulen wir unsere Patienten in Massagen der Nase. Durch regelmäßiges Massieren der Nase zwei Monate nach der Operation können die Restschwellungen besser abgebaut werden. Bei sehr dünner Haut bauen sich die Restschwellungen im Schnitt innerhalb eines Jahres nach der Nasen-OP ab. Bei normaler bis mitteldicker Haut dauert die Abschwellung rund zwei bis drei Jahre. Bei sehr dicker Haut müssen die Patienten in der Regel fünf Jahre warten bis das Endergebnis erreicht ist.

Preise für die Nasenkorrektur bei der Spezialistin Dr. Berkei: 

Pauschal lässt sich die Frage nach den Nasenkorrektur-Kosten schwer beantworten. Jeder Mensch ist individuell, entsprechend individuell gestalten sich die Kosten der Nasen-OP. Wir sind uns im Klaren, dass gerade junge Patienten und Patienten mit einer weiten Anreise bereits vor einer Untersuchung im Rahmen eines Beratungsgespräches in Frankfurt einen ungefähren Eindruck der zu erwartenden Kosten haben möchten. Nach einer Untersuchung im Rahmen eines Beratungsgespräches in unserer Frankfurter Praxis können wir Ihnen einen detaillierten Kostenplan erstellen. Dieser setzt sich aus folgenden Positionen zusammen:

  • Beratungshonorar (ca. 200 EUR)
  • Behandlungs- und OP-Kosten (ca. 10.600 EUR, bei Revisionen höher)
  • Anästhesiekosten und Klinikkosten (ca. 2.000 – 3.000 EUR)
  • Übernachtungskosten (ca. 600 EUR)
  • Kosten für Medikamente (ca. 200 EUR)

Finanzierungsmöglichkeiten einer Operation: 

Gerade für unsere jungen Patienten bietet sich die Möglichkeit an, die Kosten einer Nasen-OP über einen externen Finanzierungsdienstleister zu finanzieren. Ein möglicher Finanzierungspartner ist die eigene Hausbank. Um einen Bankkredit für einen ästhetischen Eingriff wie eine Nasenkorrektur aufnehmen zu können, sollten die allgemeingültigen Voraussetzungen gegeben sein: Volljährigkeit, Kreditwürdigkeit, keine negativen Einträge bei der SCHUFA, ein regelmäßiges Einkommen.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse: 

Eine Übernahme der Kosten oder Teilkosten durch Ihre Krankenkasse ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Da wir eine Privatpraxis handelt, kann ausschließlich über private Krankenkassen, nicht aber über gesetzliche Krankenkassen abgerechnet werden. Allerdings werden nur solche Operationen zum Teil bezahlt, die medizinisch notwendig sind.

In solchen Fällen sind ggf. weitere Befunde/Untersuchungen von HNO-Ärzten, Radiologen, Hausärzten oder anderen Kollegen notwendig, um die Kostenübernahme vor der OP zu beantragen.

Nach Einreichen unseres Kostenvoranschlages fordert die Krankenkasse unter Umständen noch weitere Messungen oder Gutachten an. Ein Besuch beim medizinischen Dienst, das ist der Gutachter der Krankenkassen, mit anschließender körperlicher Untersuchung kann erforderlich sein. Sie erhalten von uns einen detaillierten GOÄ-Kostenvoranschlag für die chirurgische Behandlung.

Bitte beachten Sie, dass wir ggf. die Faktoren über den, von Ihrer Krankenkasse erstatteten Satz steigern. Gründe dafür sind z.B. die erhöhte Schwierigkeit der Präparation bzw. besondere Anforderungen an die OP-Technik.

Um Klarheit über die von der Krankenkasse zu erstattenden Kosten zu erzielen, lassen Sie sich bitte vor der Operation eine Kostenzusage schicken und lesen Sie die Begründung der Krankenkasse genau durch.

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